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Murder-Set-Pieces



Schon auf die Einleitung folgt das Grauen. Ein, unter Kindheitstrauma leidender, Psychisch labiler Fotograf, deutscher Abstammung, und zugleich eindeutiger Anhänger der Nazi-Bewegung, mordet, vergewaltigt und foltert Frauen. Vor, nach oder während der Tat, befriedigt der Täter noch seine perversen, sexuellen Vorlieben und macht selbst vor Kindern nicht halt. Destruktive Sounduntermalung, schmutzige Settings, schockierende Bilder, derbe Sprache/Gedanken des Täters, viel nackte Haut und explizite Gewalt machen aus Murder-Set-Pieces ein Tabu brechendes, atmosphärisches Meisterwerk mit inszenatorischer Parallelität zum Snuff-Film. Die Kamera folgt dem Mörder fast die gesamte Laufzeit und offenbart alle abstoßenden, aber irgendwie faszinierenden Details seines Lebens. Das Mainstream-Publikum wendet sich entsetzt ab … Krank, Kontrovers und Provozierend …

Für Deutschland wohl zu viel des Guten, deshalb unerwünscht, und nicht einmal in zensierter Form erhältlich.