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Rottweiler

Rottweiler

Was zur Hölle ist nur aus Brian Yuzna geworden? Hat er uns in den 90er Jahren noch mit erstklassigen Horror/Splatter-Filmen versorgt, man denke nur an solche Genre-Klassiker wie Bride of Re-Animator (1990), Return of the Living Dead 3 (1993) oder The Dentist I/II (1996 bzw. 1998), so hat er 2004 mit Rottweiler seinen absoluten Tiefpunkt erreicht. Der Film ist einfach so unsagbar schlecht das ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll, alles aufzuzählen. Die Story ist Dumm und wirkt durch ihre vielen Rückblenden völlig verwirrend. Effekte muss man mit der Lupe suchen und schauspielerische Leistungen (wenn man das überhaupt so nennen kann) nahezu null vorhanden. Hinzu kommen billigste CGI-Animationen und ein dermaßen unsympathischer Hauptdarsteller das ich vor Wut in die Fernbedienung beiße. Selbst eine bedrohliche Atmosphäre ist absolute Fehlanzeige. Hinzu kommt noch eine miese Kameraarbeit und schlecht ausgewählte Locations. Der ganze Film wirkt einfach nur stümperhaft zusammengeschustert. Es gibt wirklich nicht das geringste „Positive“ an Rottweiler zu berichten, nichts was irgendwie in Erinnerung bleibt. 90 Minuten pure Langeweile.

Hatte Yuzna mit seinem Beyond Re-Animator 2003 erneut den Beweiß geliefert das er eine ernstzunehmende Größe im Horror Genre darstellt, so ist bei Rottweiler wieder alles Verloren. Es ist eine Schande zu sehen wie sein Name immer mehr in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, zumal er schon mehrfach bewiesen hat das er sein Handwerk versteht. Selbst sein, von den Kritikern zerrissenes 2005’er Machwerk Beneath Still Waters ist um längen Besser als dieser Schund. Rottweiler gibt dem Begriff „Trash“ eine ganz neue Bedeutung. Spendet das Geld für die DVD lieber an ein Tierheim. Wertung: 1/10