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John Carpenter's The Fog - Nebel des Grauens

John Carpenter’s The Fog - Nebel des Grauens

Zwei Jahre nach seinem Horrorklassiker „Halloween - Die Nacht des Grauens (1978)“ schuf Regisseur John Carpenter mit „The Fog“ einen weiteren Meilenstein des modernen Horrorfilms. Auch dieses Mal bleibt der Splatterfan auf der Strecke, denn Blut oder gar Gore-Effekte gibt es kaum zu bestaunen. Carpenter verlässt sich darauf, durch Bilder und Musik (von Carpenter selbst komponiert) eine Atmosphäre zu erzeugen wie es außer ihm wohl keiner kann. Der kleine abgelegene Ort, die Nacht und mit ihr Punkt Mitternacht der unfassbare Nebel wie er vom Wasser über das Land herein zieht, untermalt von dieser finsteren Musik, mit tiefen Bass-Gewitter. Keiner weiß was mit dem Nebel kommt, aber er kommt, langsam und unaufhaltsam. Spätestens jetzt weiß man dass dies ein John Carpenter Film ist, denn wie schon in Halloween funktionieren diese Zutaten perfekt. Die Story ist zwar recht simpel gestrickt, reicht jedoch vollkommen aus, um einen guten Grundsatz zu schaffen. Alle Darsteller spielen sehr überzeugend, allen voran Tom Atkins (leider viel zu selten in einer Hauptrolle) und Jamie Lee Curtis. Auch die wenigen Effekte sind sehr gut gelungen, wobei das „Zombie“-Make-up (wenn man sie mal zu Gesicht bekommt) wirklich überragend aussieht. Viele Horrorfilme sind gut und viele bieten auch ein viel größeres Gemetzel aber The Fog schafft es, mit wenigen Stilmitteln, den Zuschauer an seinen Sessel zu fesseln. So muss ein Grußelfilm funktionieren und das schaffen nur die wenigsten …

Ein Meilenstein des modernen Gruselfilm’s, den jeder Horrorfilmfan zumindest mal gesehen haben sollte. Wertung: 10/10