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Hostel

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Tja, was soll man zu diesem Film noch sagen. Laut den „Mainstream“ Medien sollte uns hier ein Super derber Gore Schocker erwarten. Und was ist daraus geworden? Nun ja, einer der schlechtesten und langweiligsten Filme die ich je gesehen habe. Die ersten 45 Minuten erinnert der Film mehr an einen Teenie Film a la American Pie, wo es nur ums Fi**en geht und es ab und zu ein paar Ti**en zu sehen gibt. Atmosphäre oder Spannung gleich null. Die 2te Hälfte ist schon etwas spannender, aber selbst das kann den Film nicht Retten, und zwar aus folgenden Gründen:

- drei absolut unsymphatische Hackfressen als Hauptdarsteller, denen man schon nach den ersten 2 Minuten einen möglichst qualvollen Tod wünscht (also absolut kein Mitfiebern mit den Opfern)

- die Gewaltszenen kann man an einer Hand abzählen, davon abgesehen passiert das meiste auch noch im off

Meiner Meinung nach sind diese 2 Punkte das K.O. Kriterium für den Film. Der Film ist höchstens dafür gut ein paar zwölfjährige zu erschrecken. Es gibt absolut nichts Positives über den Film zu Berichten. Nichts was irgendwie in Erinnerung bleibt. Nach dem sehr guten „Cabin Fever“ hat Eli Roth hier einen riesigen Schritt zurück gemacht. Na ja, der Schriftzug „Quentin Tarantino präsentiert“ auf dem Cover wird´s schon richten, oder? Ist mir unbegreiflich wie man Kultregisseur Takashi Miike (Audition, Ichi the Killer, Fudoh: The New Generation) für einen Cameo Auftritt gewinnen konnte. 90 Minuten meines Lebens für so einen öden Schrott verschwendet.
Wertung: 2/10 - ein Punkt für die Ti**en und einen für Takashi Miike´s (leider sehr kurzen) Auftritt

Bild: Das Bild (2,35:1 Anamorph/16:9) ist sehr gut und Fehlerfrei nur der Kontrast könnte etwas besser sein. Wertung: 8/10

Ton: Der Ton (deutsch Dolby Digital 5.1) ist sehr gut abgemischt und mit Abstand das Beste am ganzen Film. Wertung: 9/10