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A Nightmare on Elm Street aka Nightmare

A Nightmare on Elm Street aka Nightmare - Mörderische Träume

Jedes mal beim Ansehen dieses Kultstreifen jagen mir Schauer über den Rücken. Ja, in diesem ersten Teil der „Nightmare“-Reihe ist Freddy einfach nur ein oberfieser Bastard und macht mir eine Scheißangst. Leider ist das nur im ersten Teil so, denn in den zahlreichen Fortsetzungen wurde aus Freddy ein Komiker, was aber nicht heißen soll das diese schlecht sind - eben nur anders. Schon Freddys erstes Auftreten im Film als er Tina töten will und im dunklen, nebligen Hinterhof angelaufen kommt mit seinen langen Armen und dabei diese beschissenen Geräusche mit seiner Kralle macht, geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Auch als er versucht Nancy in der Schule zu schnappen und Ihr unten im Heizungskeller entgegenkommt (wie Freddy läuft - kommt einfach nur: KRANK) macht mich fertig. Dazu diese absolut grauenhafte Musik (im positiven Sinn), das ist einfach nur: Horror-Pur. Dabei geistert mir der Gedanke durch den Kopf das Freddy einen dort holt wo man sich „Sicher und Geborgen“ fühlt, im Bett!! Schon für die geniale Idee den Mörder in den Träumen der potenziellen Opfer erscheinen zu lassen, wo man Ihm hilflos ausgeliefert ist, sollte man Regisseur Wes Craven einen Oscar verleihen. Man merkt schon „A Nightmare on Elm Street“ setzt weniger auf „Splatter“, sondern zieht den Zuschauer durch seine dichte und bedrohliche Atmosphäre, die Craven perfekt zu übermitteln versteht, in seinen Bann. Und dann ist da natürlich noch Freddy selbst, dieser zu Lebzeiten, von den Eltern der Opfer verbrannte Kindermörder, mit seiner Klingen, dem rot/grünen Pullover und dem Hut macht einem einfach nur Angst. Wie schon erwähnt wurde Freddy in den Fortsetzungen (ausgenommen Teil 3 und Teil 7) mehr und mehr zum Witzbold degradiert, wodurch er viel von seinem Furchteinflößenden Auftreten, eingebüßt hat. Wie dem auch sei: Robert Englund hat in dem „Pizzagesicht“ sicher die Rolle seines Lebens gefunden und ist mit Leib und Seele dabei. Ein „Nightmare“ Film ohne Robert Englund kann einfach nicht funktionieren. Auch Heather Langenkamp in der Rolle der Nancy macht Ihre Sache außerordentlich gut, schade das aus Ihr nicht mehr geworden ist. Es gibt nur eins was mir an „A Nightmare on Elm Street“ nicht so gefällt und das ist der etwas lahme Mittelteil, wofür es auch einen Punkt Abzug gibt. Ansonsten gibt es an „A Nightmare on Elm Street“ absolut nichts auszusetzen. Schon aufgrund dieses Films hat Wes Craven es verdient, in einem Atemzug mit anderen „Genre-Größen“ wie: Dario Argento, George A. Romero, John Carpenter, Tobe Hooper, Stuart Gordon, Lucio Fulci, Sean S. Cunningham, Brian Yuzna, uva. genannt zu werden. Besorgt euch diesen Film, macht das Licht aus und lernt: „Was es bedeutet, Angst zu haben“!!!! Wertung: 9/10

Bild: Die Bild liegt Anamorph (1,85:1) vor. Bildfehler waren keine zu sehen. Wertung: 8/10

Ton: Die Angabe auf dem Cover (dt. 2.0 Surround) ist falsch. Der dt. Ton liegt nur in Mono vor und weißt zudem zwei Fehler auf. Wertung: 3/10